wJB
Qualifikation wJB
Samstag, 22.06.2019 - 10:00 Uhr


Die weibliche Jugend B qualifiziert sich für die Oberliga 2019/2020!

Eine lange Quali-Zeit liegt hinter der neuen wJB. Zum Großteil besteht die Mannschaft aus der letztjährigen wJC, dazu gekommen sind Levke und Lilly, die im letzten Jahr wJA gespielt haben. Die Quali war in drei Phasen aufgeteilt, zunächst musste ein "Regionsranking" um die Schleswig-Holstein-Liga gespielt werden, dann folgte die Oberliga-Qualifikation und anschließend war noch eine abermalige Relegation um die SH-Liga geplant.

Regionsranking SH-Liga

In Runde 1 waren die Hummeln in eine 4er-Gruppe eingeteilt. Der Gruppenerste war mehr oder weniger für die SH-Liga qualifiziert, die anderen Mannschaften spielten am Folgetag eventuelle Nachrücker aus. Bereits im ersten Spiel ging es gegen die HSG Eider Harde, die zuvor am stärksten eingeschätzt worden war, da sie in der letzten Saison bereits Oberliga gespielt hatte. Und in der Tat nutzten die Gegner ihre Erfahrenheit und setzten sich am Ende 22:18 durch. Schwerer als die Niederlage wog jedoch der Bänderriss von Pia im Sprunggelenk. Nach dem Spiel war klar, die direkte Qualifikation für die SH-Liga ist im Grunde weg. So wurden die beiden verbliebenen Spiele zum Ausprobieren genutzt, was in einer 14:19-Niederlage gegen die SG Bordesholm/Brügge 2 und einem 34:20-Sieg gegen SG Wift endete.

Am Folgetag wurde dann in Fockbek um die "goldene Ananas" gespielt, da sich mit Eider Harde und Horst/Kiebitzreihe zwei Vereine Gruppenerster wurden, die nicht für die Oberliga gemeldet hatten und so niemand nachrücken konnte. Mit stark dezimiertem Kader fuhr die wJB nach Fockbek, konnte zwar gegen die SG Wift erneut gewinnen (19:14), gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD (6:18) und HSG Kremperheide/Münsterdorf (6:14) hagelte es aber deutliche Niederlagen.

Erste Ängste gingen um, wollte man den Gang in die Regionsliga unbedingt vermeiden. In den Folgewochen wurde viel trainiert, was für alle Beteiligten nicht einfach war.

Oberliga-Qualifikation

Die OL-Quali wurde an zwei Wochenenden gespielt, zunächst mussten die Hummeln in einer 3er-Gruppe gegen den SV Olympia Bad Schwartau und die SG Bordesholm/Brügge 1 antreten. Zu allem Pech zog sich unsere letzte verbliebene Torhüterin Paula zwei Wochen zuvor ebenfalls einen Bänderriss zu. Und da Merle nach mehrmonatiger Verletzungspause immer noch von einem Einsatz entfernt ist, musste abermals improvisiert werden. Mit vielen zusätzlichen Torwarttrainings durch Stefan wurde Lily auf ihren großen Einsatz vorbereitet. Da sie in der ersten Quali-Runde aber ebenfalls verhindert war, stellte sich Lea ins Tor und machte ihre Sache gut. Da durch Verletzungen und unverlegbare Termine 8 Spielerinnen nicht konnten, kam uns der Modus sehr entgegen, dass man an diesem Wochenende nicht ausscheiden konnte, weil eine Mannschaft zuvor zurückgezogen hatte. Es fuhren dafür Finja aus der letztjährigen C2 und Emma, die im letzten Jahr noch D-Jugend gespielt hat, mit. Trotzdem konnten sich die beiden Spiele sehen lassen. Gegen gute Schartauer Mädchen reichte es aber nicht (18:24). Im zweiten Spiel gegen die SGBB hielten die Mädchen bis zur Halbzeit mit, mussten sich aber auch dann geschlagen geben (19:24).

Eine Woche später ging es dann in die entscheidende Runde, von vier Mannschaften lösten drei das Ticket, doch die Gegner waren allesamt starke Konkurrenz, sodass die wJB als Außenseiter in die Runde ging. Diesmal stand Lily im Tor. Gegen den TSV Bargteheide lieferte die Mannschaft zudem eine schlechte Leistung ab und verlor verdient mit 11:18. Im zweiten Spiel zeigten sich die Mädchen jedoch verwandelt und konnten sich ein achtbares 21:21 erkämpfen. So gab es ein "Finale", abermals gegen die SG Bordesholm/Brügge. Die Hummeln liefen schnell einem knappen Rückstand hinterher, der bis zur Halbzeit auf drei Tore anwuchs. Die Mannschaft kam gut aus der Kabine und spielte sich gleich mehrere tolle Chancen heraus, die jedoch unglücklich vergeben wurden, was dazu führte, dass das Ergebnis in 11:16 anwuchs. Doch auch jetzt gaben die Hummeln nicht auf und zeigten großen Willen. 2:40 min vor Schluss fiel dann der Ausgleich und die Abwehr stand endlich einmal richtig gut. Die Hummeln konnten anschließend sogar in Führung gehen und trafen 50 Sekunden vor Schluss zum 20:18-Endstand. Grenzenloser Jubel folgte, es wurden einige Tränen vergossen.

In der Saison warten nun viele handballerische Schwergewichte auf die Mädchen. Gegen diese Gegner wird die Mannschaft aber permanent gefordert sein und kann sich so toll weiterentwickeln. Wir sind gespannt!


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